Aktuelle Sendungen

Wir leben, weil wir teilen
Thomas Steininger und Andreas Weber im Gespräch

Die atemlose Großstadt. Verkehrslärm, Stau, soziale Konflikte, Tempo und gerade im November und Dezember grau in grau. Norbert Nähr, Gründer des gemeinnützigen Hamburger Vereins «heilende Stadt», glaubt, dass man Städte anders machen kann und zwar als Orte, die der ganzheitlichen Heilung von Körper, Geist und Seele dienen.
Der Verein initiiert zukunftsweisende und gesundheitsfördernde Projekte der Naturverbundenheit und Gemeinschaftsbildung in der Stadt – Projekte für ein bürgerschaftliches Engagement in öffentlichen Parks und Grünanlagen.
Man assoziert unsere Städte nicht als Orte der Achtsamkeit und Körpererfahrung, in denen seelische Stärke entsteht. Aber der Verein «heilende Stadt» arbeitet an einer Vision von Stadt, in die auch die Tier-und Pflanzenwelt integriert werden kann. Der Zyklus der vier Jahreszeiten findet auch in den Städten statt.

Thomas Steininger spricht mit Norbert Nähr über die Vision einer heilenden Stadt. Anhören hier: http://www.evolve-magazin.de/radio/wir-leben-weil-wir-teilen/

 

Die Vision einer heilenden Stadt
Thomas Steininger und Norbert Nähr im Gespräch

Die atemlose Großstadt. Verkehrslärm, Stau, soziale Konflikte, Tempo und gerade im November und Dezember grau in grau. Norbert Nähr, Gründer des gemeinnützigen Hamburger Vereins «heilende Stadt», glaubt, dass man Städte anders machen kann und zwar als Orte, die der ganzheitlichen Heilung von Körper, Geist und Seele dienen.
Der Verein initiiert zukunftsweisende und gesundheitsfördernde Projekte der Naturverbundenheit und Gemeinschaftsbildung in der Stadt – Projekte für ein bürgerschaftliches Engagement in öffentlichen Parks und Grünanlagen.
Man assoziert unsere Städte nicht als Orte der Achtsamkeit und Körpererfahrung, in denen seelische Stärke entsteht. Aber der Verein «heilende Stadt» arbeitet an einer Vision von Stadt, in die auch die Tier-und Pflanzenwelt integriert werden kann. Der Zyklus der vier Jahreszeiten findet auch in den Städten statt.

Thomas Steininger spricht mit Norbert Nähr über die Vision einer heilenden Stadt. Anhören hier: http://www.evolve-magazin.de/radio/die-vision-einer-heilenden-stadt/

 

Ein Tag für die Welt
Thomas Steininger mit Elizabeth Debold und Annette Loy im Gespräch

Diesen Donnerstag sprechen wir in Radio evolve mit Elizabeth Debold und Annette Loy über einen weltweiten Online Event, den beide für Samstag, den 2. und Sonntag, den 3. Dezember, vorbereitet haben. Dieser Event heisst «One World Bearing Witness» und ist eine neue Form des ’subtle activism‘. In einem Zeitraum von 24 Stunden werden tausende von allen Kontinenten, Menschen mit ihren Computern, angeleitet von Aktivisten, spirituellen Lehren, Priestern, Nonnen und Schamanen aus vielen Kulturen dieser Welt, gemeinsam für diese Welt, diese Menschheit und für einander einfach da zu sein.

Die Idee ist, zusammen als eine Menschheit, aber auch in allen unseren Unterschieden und Differenzen Zeugnis abzulegen: dafür, dass wir letztlich, trotz allem, nicht getrennt sind, Zeugnis für die Vielfalt der menschlichen Kultur, aber auch Zeugnis für die großen Probleme und Schmerzpunkte, mit denen wir weltweit konfrontiert sind. Miteinander da-zu-sein, in Meditation, sich an Ritualen zu beteiligen, die online übertragen werden, Menschen zu hören und zu sehen, die von großen Herausforderungen in ihrer Kultur berichten, aber auch mit der Möglichkeit zu weltweitem Austausch.

Weiterlesen und anhören hier: http://www.evolve-magazin.de/radio/ein-tag-fuer-die-welt/

 

Transition Town – regional die Welt verändern
Thomas Steininger und Karin Schulze

Transition Town ist ein weltweites Netzwerk lokaler Initiativen, von Menschen, die sich lokal einbringen, um zu zeigen, daß die Zukunft einer nachaltigen Gesellschaft überall beginnen kann, ganz praktisch, unmittelbar und doch von einer großen Vision getragen. Es gibt sie weltweit in über 450 Städten und Gemeinden. Angefangen hat es damit, Projekte zu starten, um die weltweite Energiewende einzuleiten. Aber es blieb nicht beim Thema Energie. Die Transition-Town Bewegung ist gemeinsames Lernen. In ihrer Carta schreibt das deutsche Transition-Town Netzwerk: «Die Transition-Bewegung bietet keine fertigen Rezepte oder Lösungen. Jede Initiative nutzt Ideen und Erfahrungen von anderen und macht eigene Erfahrungen. So ist in über zehn Jahren eine große Vielfalt an guten Ideen und Projekten entstanden. Sie werden auf Webseiten, in Büchern und Trainings dokumentiert.» Transition-Town ist also auch eine Einladung, sich einzubringen.

Thomas Steininger spricht mit Karin Schulze über Transition Town.

Anhören hier: http://www.evolve-magazin.de/radio/transition-town-regional-die-welt-veraendern/

 

Bewusstsein, Bewegung und Tanz
Thomas Steininger und Melaine MacDonald

Melaine MacDonald ist Professorin für Eurythmie an der Alanus Hochchule in Bonn. Eurythmie ist eine von Rudolf Steiner inspirierte Bewegungskunst, ein Tanz zwischen Körper und Bewusstsein, zwischen Geist, Bewegung und Körperlichkeit.

Melaine MacDonalds Arbeit ist oft verblüffend. Manchmal skizziert sie mit einigen kraftvollen Bewegungen Erfahrungen in den Raum, von denen man nicht weiss, ob man sie körperlich oder geistig nennen soll. Vielleicht öffnen sie ja die Einheit von beiden.

In einer digitalen Zeit wird unsere Körperlichkeit ja zu einem neu wahrgenommenen Reichtum. In ihm zeigen sich auch geistige Welten, die auf keinem Bildschirm zu finden sind.
Der Körper bewegt uns. Und wenn wir uns mitnehmen lassen auch in sehr überraschende Räume. Und was bewegt den Körper?

Thomas Steininger spricht in Radio Evolve mit Prof. Melaine MacDonald über die Dynamik von Bewusstsein, Bewegung und Tanz.

Anhören hier: http://www.evolve-magazin.de/radio/bewusstsein-bewegung-und-tanz/

 

Schöne neue Wirklichkeit
Thomas Steininger und Jens Heisterkamp

In seinem neuen Buch «Schöne neue Wirklichkeit» beschreibt Jens Heisterkamp, wie uns in der Postmoderne scheinbar die Wirklichkeit abhanden gekommen ist. In unserer postfaktischen Zeit mit ihren ‚alternativen Tatsachen‘ gibt es eine Kultur der Denkblockaden, die mit dem Auftreten eines neo-autoritären Trends, wie ihn Putin, Trump oder Erdogan verkörpern, eine ganz neue politische Aktualität bekommen hat.

Dies ist die Stunde des postmodernen Narzissmus, in der die ‚persönlichen Vorlieben‘ zur Wahrheit verklärt werden, die in sozialen Netzwerken Blasen ‚alternativer Wirklichkeiten‘ entstehen lassen, oft gekleidet in Verschwörungstheorien verschiedenster Couleur.

Sind uns die Fakten wirklich abhanden gekommen? Ist alles nur mehr Interpretation? Jens Heisterkamp setzt diesem Relativismus unserer Zeit eine Liebeserklärung an die Wirklichkeit und eine Liebeserklärung an die Kraft des Denkens entgegen. Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/schoene-neue-wirklichkeit/

 

Liebe ist die einzige Revolution
Thomas Steininger und Maik Hosang im Gespräch

Liebe ist mehr als ein Gefühl. Der Sozialphilosoph Maik Hosang hat gemeinsam mit dem Neurobiologen Gerald Hüther und dem Benediktinerpater Anselm Grün ein Buch über die Liebe geschrieben. Die Liebe, so Maik Hosang, ist die eigentliche Triebkraft unserer Evolution, die uns immer wieder zu bahnbrechenden Innovationen geführt hat.«Gegenwärtig gibt es diverse Rückschläge auf dem Weg zu liebevolleren, empathischeren Gesellschaften und ein Erstarken dominanz- und aggressionsgetriebener Kräfte. Gerade jetzt ist also wichtig, dass wir uns auf die geschichtliche, evolutionäre Linie der Liebe besinnen – nicht zuletzt durch unser eigenes ko-kreatives Handeln und Lieben.» Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/liebe-ist-die-einzige-revolution/

 

Lichtblicke für eine verwundete Welt
Thomas Steininger und Nadja Rosmann im Gespräch

Unsere Welt ist auch eine verwundete Welt. Heilung wird sehr oft als rein individueller Prozess verstanden. Die Heilung einer Kultur ist hier ein eher ungewöhnlicher Gedanke, wobei es in allen Kontinenten immer auch Aktivisten gibt, die sich den Schattenseiten ihres kulturellen Umfelds zuwenden. Was zeigt sich, wenn wir die Verschränkung von individuellen und kollektiven Schatten und Traumata beleuchten und was zeigt sich den Menschen, die sich diesen Traumatas stellen?

In der neuen evolve geht es um einen sensiblen Teil unseres Menschseins, um unsere kulturellen Wunden und den damit verbundenen Schmerz. Wir können unsere Welt nur verstehen, wenn wir auch diese Wunden sehen, sei es die unserer jüngeren europäischen Geschichte; seien es die 500 Jahre des Kolonialismus und seine Auswirkungen in den Ländern des globalen Südens; seien es dramatische, ungelöste Konflikte, wie derjenige zwischen Pakistan und Indien; sei es eine Weltwirtschaft, die das Gleichgewicht unseres Planeten gefährdet.
Es gibt überall Menschen, die sich diesen Wunden auf eine sehr bewusste und umsichtige Art stellen. Diese Ausgabe von evolve widmet sich diesen Menschen und der kulturellen Dimension von Heilung. Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/lichtblicke-fuer-eine-verwundete-welt/

 

Die Kultivierung der Gefühle
Thomas Steininger und Peter Dreitzel im Gespräch

Der Soziologe und Gestalttherapeut Hans Peter Dreitzel spricht davon, wie unsere postmoderne Kultur eine Kultur war, in der wir unser emotionales Sensorium neu entdeckten. Vielleicht war diese «Entdeckung der Gefühle» eine der größten kulturellen Leistungen der jüngeren Geschichte. Die Gestalttherapie war eine der kulturellen Motoren dieser Entwicklung. Aber unsere emotionale Sensibilität „muß gepflegt und behütet werden, damit sie nicht durch Vulgarisierung, Banalisierung, Sentimentalisierung oder einfach Abstumpfung auf einer primitiven Entwicklungsstufe stehen bleibt. Dies ist heute die zivilisatorische Aufgabe unserer ganzen Kultur, zu lösen nur durch Förderung der ästhetischen Bildung und einer musischen Erziehung.“
Wir stehen, so Hans Peter Dreitzel, auch durch die rasante Globalisierung vor einer Situation, in der es keine Grenzen mehr gibt. Grenzen, die früher in der Lage waren, uns und unsere Identität zu schützen und zu halten. Unsere Sinnlichkeit braucht mehr denn je auch Halt. Diesen Halt finden wir in unserer Fähigkeit zur Reflexion. Die neue Kultur, für die Hans Peter Dreitzel plädiert, nennt er eine Kultur der reflexiven Sinnlichkeit. Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/die-kultivierung-der-gefuehle/

 

Man sieht nur, was man weiß
Thomas Steininger und Jaana Prüss im Gespräch

Man sieht nur, was man weiß», bemerkte Johann Wolfgang von Goethe. Sehen wir aber tatsächlich nichts, wenn wir nichts wissen? Die bildende Kunst und die menschliche Fantasie im Allgemeinen versuchen immer wieder, über ihre Grenzen hinaus das Unsichtbare zu zeigen – sichtbar zu machen. Was jenseits des Darstellbaren ist, wird so zur Kunst des Darstellens. Künstlerische Fragestellungen beschäftigen sich heute mit sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Themen, Künstler/innen agieren als Forscher, sie sensibilisieren uns für Themen, stellen Fragen und stellen in Frage. Künstler dokumentieren, archivieren, bewahren, forschen und entwickeln, verändern unsere Wahrnehmung und ermöglichen neue Sichtweisen. Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/man-sieht-nur-was-man-weiss/

 

Zeit mit einer Eremitin
Thomas Steininger und Maria Anna Leenen im Gespräch

Maria Anna Leenen lebt seit 1993 als Eremitin in großer Zurückgezogenheit in einer Klause nördlich von Osnabrück. Vor über einen Jahr hatten wir sie bereits einmal in Radio evolve. Jetzt sprechen wir sie noch einmal. Inmitten unserer Informationsflut leben Menschen wie Maria Anna Leenen und richten ihr Leben auf eine andere Dimension der Wahrnehmung. Braucht es diese andere Dimension? Braucht unsere Zeit diese andere Dimension. Diese Sendung von Radio evolve versteht sich als so etwas wie ein Fenster, ein Fenster in das Leben in die Welt einer Eremitin, das die meisten von uns übersehen. Maria Anna Leenen:«Das Leben einer Eremitin ist ein Leben des Gebetes und der Kontemplation. Das bedeutet, dass das Gebet sozusagen die Hauptaufgabe ist. Außerdem ist es ein Leben in Armut, starker Zurückgezogenheit und Stille. Also auch wenn ich Kontakte habe (auch Eremitinnen gehen zum Gottesdienst, müssen einkaufen und zum Arzt, es kommen Menschen zum Gespräch etc.) bedeutet das, dass ich die überwiegende Zeit allein bin. Der Tag wird strukturiert durch verschiedene Gebete in der Kapelle (Stundengebet, Meditation, Schriftlesung etc.), aber das soll u. a. dazu führen, dass mein ganzes Denken, Fühlen und Handeln von der Hingabe an Gott geprägt ist. Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/zeit-mit-einer-eremitin/

 

Dem Leben dienen
Thomas Steininger und Claus Eurich im Gespräch

Wir leben in polarisierten, krisenreichen Zeiten. Sich ungeschönt die negativen Entwicklungen zu vergegenwärtigen und zugleich Mut und Hoff­nung auf ein gutes Leben zu halten, ist kein leichtes Unterfangen. Aus einer mystischen Lebens­haltung und -philosophie heraus ändert sich der Blick auf die Krisen unserer Tage: weg von Depression und Ohn­macht, hin zu einer heilenden, versöhnenden Aufbruchs­energie. Hingabe für die Kraft des Visionären, für die Vision einer lebenswerten Erde kann eingeübt werden. Thomas Steininger spricht mit dem Kontemplationslehrer und Professor für Kommunikation und Ethik Claus Eurich über die Möglichkeiten eines «stillen Aufstands», in dessen Zentrum eine Ethik des Lebens steht.
Hier anhören: http://www.evolve-magazin.de/radio/dem-leben-dienen/